Auch Schwarz-Gelb mit Initiative für bessere Beschäftigungsbedingungen in der Wissenschaft

Es ist schon bemerkenswert, wenn die Fraktionen von CDU/CSU und FDP einen Antrag in den Bundestag einbringen (Drs. 17/9396), der nicht nur Mindeststandards für Befristungen und Teilzeit an den deutschen Wissenschaftseinrichtungen, sondern auch alternative Beschäftigungskonzepte neben der Professur fordert. Immerhin stützen diese Fraktionen jene Bundesregierung, deren Bundesbildungsministerin vor einem Jahr noch das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) . . . → Read More: Auch Schwarz-Gelb mit Initiative für bessere Beschäftigungsbedingungen in der Wissenschaft

Hier kommt keiner mehr rein!

 

Sächsische Regierung verhängt Einstellungssperre auch über Hochschulen

Wenn Hochschulpolitik zur Chefsache erklärt wird, ist das nicht immer ein Grund zur Freude. In Sachsen hat Ministerpräsident Tillich (CDU) nämlich vor kurzem festgelegt, dass der öffentliche Dienst in den kommenden drei Monaten keine neuen Verträge mehr ausstellen dürften. Wollten sie das doch, so . . . → Read More: Hier kommt keiner mehr rein!

Experten fordern Hochschulöffnung – was heißt das für Beschäftigte?

Dass die deutschen Hochschulen im internationalen Vergleich bei der Öffnung der Hochschulzugangs weit hinter anderen europäischen Ländern herhinken, beklagen wir schon seit geraumer Zeit. Während in Großbritanien bis zu 15 % der Studierenden über den Beruf an die Hochschule kommen, liegt der Anteil in Deutschland bei weit unter 2 %. Unter dem Vorzeichen der Fachkräftedebatte . . . → Read More: Experten fordern Hochschulöffnung – was heißt das für Beschäftigte?

Guttenberg – wissenschaftliche “Notwehr”?

Eine gute Polemik zeichnet sich dadurch aus, dass sie ihren Gegenstand zur Kenntlichkeit entstellt.

In diesem Zusammenhang ziehe ich meinen imaginären Hut vor Gustav Seibt, der in der SZ von heute etwas Wasser in den Wein des Guttenberg-Rücktritts gießt. Ein Bißchen zu laut klopfen wir Akademiker/-innen uns da schon auf die Schulter und es besteht die . . . → Read More: Guttenberg – wissenschaftliche “Notwehr”?

Sorry, we messed up.

Times-Ranking-Verantwortlicher räumt grobe Fehler ein.

Vielleicht gibt es in England ja tatsächlich noch jenen mythologischen Geist des Fairplay, zu dem auch gehört, dass man zugibt, wenn man riesigen Blödsinn produziert hat. O.K., das ist eine etwas naive Vorstellung, aber es ist schon bemerkenswert, was Phil Baty vom „Times Higher Education Supplement“ vor einiger Zeit in der Zeit zu Protokoll gab. So bemerkenswert und doch zum Erscheinungszeitpunkt so wenig beachtet, dass ich es auch nach ein paar Monaten eines Eintrags in diesem Blog für würdig halte.

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Die perfekte Welle

442 600 Studierende haben sich im Jahr 2010 neu eingeschrieben. Das sind gut 4 % mehr als im Vorjahr, wie das statistische Bundesamt ausgerechnet hat und jeder bemüht sich nach Kräften, diesen Strom auf die eigenen Mühlen zu lenken. Die zuständige Bundesministerin sieht bewiesen, wie attraktiv das Studium durch ihre Politik geworden ist. Die Hochschulen sehen sich einerseits genauso bestätigt, verweisen aber zeitgleich auf ihre leeren Taschen. Die Oppositionsparteien rufen, die Bundesregierung habe den Trend mal wieder verschlafen.

Eine perfekte Welle ist es also in sofern, als dass jeder politische Akteur sie scheinbar so reiten kann, wie es ihm oder ihr gerade passt. Die einzigen, die dabei wohl mehr als ein Bißchen Wasser zu schlucken bekommen dürften, sind die Studis selbst, und diejenigen, die sie unterrichten. Continue reading Die perfekte Welle

Wiesbaden kauft sich ´ne „Uni“

Wenn es Hessen nicht gäbe, man müsste es erfinden. Für ein wissenschaftspolitisches Blog ist das Bundesland schlicht und einfach „the gift that doesn´t stop giving“. Nach „Sparpaket Bildung“ und Doktoranden/innen-Verulkung in Frankfurt gibt es schon den dritten Streich in kurzer Zeit. Wobei das eigentlich nicht ganz richtig ist. Die Geschichte der Ansiedlung einer privaten „Jura-Universität“ . . . → Read More: Wiesbaden kauft sich ´ne „Uni“